Drohende Abschiebung vier schwuler Männer in den Irak

Mit Bestürzen haben wir die Pressemitteilung des Queer Refugee Network Leipzig erhalten: Vier schwule Männer, die mit der Initiative zusammenarbeiten, sollen nun in den Irak abgeschoben werden. Dort werden Schwule mit dem Tod bedroht und zwangsverheiratet. Einer der Betroffenen berichtete von einem Bekannten, der gesteinigt wurde. Dabei reicht es manchmal schon, „schwul auszusehen“. Teile des Landes werden vom IS kontrolliert. Das Verwaltungsgericht Leipzig stellte trotzdem in einem Beschluss fest, die Bedrohung „wirke konstruiert“. Wir fragen uns: Was muss einem Menschen passieren, damit er in Deutschland als „genug verfolgt“ anerkannt wird?

PM Irak 11.07.17

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