Seit Februar unterstützen wir A.
A. ist queer und aus Venezuela geflüchtet. Queeres Leben ist in Venezuela diversen Diskriminierungen in jeglichen Lebensbereichen ausgesetzt, ebenso wie körperlicher und seelischer Gewalt. In Venezuela gibt es immer noch keine Möglichkeit der gleichgeschlechtliche Ehe und Identitäten von Transpersonen werden nicht anerkannt. Es gibt praktisch keine Möglichkeiten, die eigenen Ausweisdokumete ändern zu lassen und auch medizinische Unterstützung ist kaum vorhanden. Die bestehenden Antidiskriminierungsgesetzte werden in der Praxis kaum umgesetzt und Hass-Verbrechen nur selten strafrechtlich verfolgt.
A. ist in Venezuelea und auf der Flucht vermehrt Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution geworden. A. ist stark traumatisiert und in psychologischer Behandlung. Nach EU-Richtlinien zählen Personen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, als besonders schutzbedürftig. A. befindet sich momentan im Klageverfahren des abgelehnten Asylantrags.
Die Anwaltskosten betragen 1000€.


